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19.07.2012 / Ausland / Seite 7

Das Schweigen brechen

Chiles Frauenbewegung kämpft für Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen

Marinela Potor, Santiago de Chile
So mutig wie Adriana Muñoz sprechen nur sehr wenige Frauen in Chile über dieses Thema: »Ich habe abgetrieben, und ich fühle mich nicht schuldig!« Doch die Aktivistin der Bewegung »Articulación Feminista« sieht es als ihre Pflicht an, das Schweigen zu brechen. »Abtreibung ist in Chile ein absolutes Tabuthema«, berichtete sie gegenüber junge Welt. »Jede Frau hat entweder schon selbst abgetrieben oder kennt jemanden, der abgetrieben hat. Doch darüber spricht keiner. Deswegen ist es unsere Aufgabe, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.«

»Abtreibung wurde in Chile nicht immer verfolgt«, erläuterte die Menschenrechtsanwältin Camila Maturana von der Nichtregierungsorganisation »Corporación Humanas« auf jW-Nachfrage und erinnerte an einen in den 70er Jahren, noch unter der Regierung des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, vorgelegten Gesetzesentwurf, mit dem Schwangerschaftsabbrüche legalisiert werden sollten. »Doch bevor es zur Abstimmung kommen...

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