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12.07.2012 / Feuilleton / Seite 12

Stimmen von nebenan

»Babycall« ist eine norwegische Angstphantasie mit billiger Schlußpointe

Peer Schmitt
Babycall« heißen in Norwegen jene Übertragungsgeräte, die besorgte Eltern zur Überwachung ihrer Zöglinge gebrauchen. Hierzulande sind sie unter dem Begriff »Babyphone« handelsüblich und auch mit Monitor, Atmungskontrolle, Schläfenthermometer und Bewegungsmelder zu haben. Ins Kleinkinderzimmer ist damit eine Technologie gezogen, die früher lediglich den Hochsicherheitstrakten von Gefängnissen und Intensivstationen von Hospitälern vorbehalten war. Schutz, Überwachung und natürlich tonnenweise Angst. Alles für die Kindsgesundheit.

»Babycall« ist der Titel eines norwegischen Horrorthrillers, in dem genau so ein Gerät eine tragende Rolle spielt. Das Gerät ist schließlich nichts weniger als eine Personfikation von Angst.

Unheimlicherweise ist das zu überwachende/beschützende Kind in dem Film ein bereits achtjähriger Junge. Seine Mutter hat also ein überdurchschnittlich großes Schutzbedürfnis. Sie und ihr Sohn, wird mehr als einmal angedeutet, sind anscheinend...



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