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21.06.2012 / Inland / Seite 2

»Warum beenden sie nicht das Spiel mit dem Hunger?«

Aktion gegen Nahrungsmittelspekulation: Regierung will eigenen Banken nicht in die Parade fahren. Ein Gespräch mit Astrid Goltz

Ralf Wurzbacher
Astrid Goltz ist Leiterin der Kampagne »Mit dem Essen zockt man nicht« beim Netzwerk »­Campact – Demokratie in Aktion«

Sie haben eine Unterschriftenkampagne initiiert, die sich gegen die Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln wendet. Wie schwerwiegend ist das Problem?

Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich in den vergangenen zehn Jahren weltweit verdoppelt. Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern geben mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Im Jahr 2008 gab es Hungeraufstände in über 60 Ländern. Doch seitdem ist nichts geschehen. Die Preise fielen erst, aber im Jahr 2010 sind sie weltweit erneut um ein Drittel gestiegen. Dadurch sind über 40 Millionen Menschen in absolute Armut gestürzt.

Sind die Preisschübe allein der Spekulation geschuldet?

Nein. Aber Spekulation ist ein relevanter Faktor. Laut einer Studie der Hochschule Bremen wurden die Getreidepreise zwischen 2007 und 2009 durch Nahrungsmittelspekulation um ...

Artikel-Länge: 4470 Zeichen

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