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14.06.2012 / Inland / Seite 4

Schneller flüssige Mittel

Nach RWE will nun offenbar auch Veolia aus den Berliner Wasserbetrieben aussteigen

Jörn Boewe
Nach RWE ist offenbar auch der zweite private Eigentümer der Berliner Wasserbetriebe (BWB), das französische Unternehmen Veolia, bereit, dem Land seine Anteile zu verkaufen. Damit könnte Berlin die 1999 teilprivatisierten Wasserwerke komplett rekommunalisieren. Die beiden privaten Anteilseigner halten zusammen 49,9 Prozent.

Die Senatsverwaltung für Finanzen bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Berliner Morgenpost demzufolge ein entsprechendes Angebot Veolias vorliegen soll. Veolia selbst wollte sich auf Nachfrage nicht zu der Angelegenheit äußern.

Der Essener RWE-Konzern hatte sich Mitte Mai nach monatelangen Verhandlungen bereiterklärt, seinen Anteil in Höhe von 24,95 Prozent zu verkaufen. Medienberichten zufolge soll die Transaktion das Land 654 Millionen Euro kosten. Veolia versuchte am 30. Mai, den geplanten Verkauf der RWE-Anteile an das Land per Eilantrag vom Landgericht Berlin verbieten zu lassen: Das Unternehmen befürchtete, gegenüber dem La...



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