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12.06.2012 / Ausland / Seite 2

»Das Parlament ist nicht unser Schwerpunkt«

Bei Wahl am Sonntag tritt in Griechenland auch ANTARSYA an – die antikapitalistische Linke. Ein Gespräch mit Sotiris Kontogannis

Wladek Flakin
Sotiris Kontogannis ist Journalist der griechischen Zeitung Arbeitersoli­darität und Mitglied im Bündnis ANTARSYA (­Antikapitalistische Linke für den Umsturz). Er sprach am Wochenende in Berlin auf dem Kongreß »MarxIsMuss«

Viele Umfragen gehen davon aus, daß die Koalition der radikalen Linken, SYRIZA, die Parlamentswahlen am kommenden Sonntag gewinnen könnte. Warum ist SYRIZA so attraktiv für viele Griechen?

Das ist ein Ergebnis der Kämpfe der vergangenen zwei Jahre – wir hatten immerhin 17 Generalstreiks und zwei Versuche, das Parlament zu stürmen. An vielen Tagen sah Athen wie ein Kriegsschauplatz aus. Dazu gab es auch zahlreiche wichtige Streiks, z.B. im Stahlwerk Halivugia. Die Bevölkerung hat sich radikalisiert – 32 Prozent haben am 6. Mai für SYRIZA, die Kommunistische Partei (KKE), die Demokratische Linke und das Bündnis ­ANTARSYA gestimmt.

Wie ist Ihr Bündnis ­ANTARSYA entstanden?

Verschiedene Organisationen und Einzelpersonen haben si...

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