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12.06.2012 / Feuilleton / Seite 13

Alle Viertelstunde eine neue Sicht

Klassik gegen Moderne: Ein Berliner Streitgespräch über »Didaktik im Tanz«

Gisela Sonnenburg
Es ist ein tänzerisches Dilemma: Klassik und Moderne, können sie zusammenkommen? Wollen sie das überhaupt? Im Ballett ist klassisches Training die Grundlage allen Schaffens. Aber ist die Tänzerausbildung modern genug für die Gegenwart? Darüber diskutierten zwei Koryphäen am Samstag im »Eden« in Berlin-Pankow: Peter Jarchow, in den 90ern Leiter der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, und Martin Puttke, bis 1992 künstlerischer Direktor der Staatlichen Ballettschule Berlin und heute als Forscher, Referent, Lehrer tätig.

Arnd Wesemann, Redakteur der Zeitschrift Tanz, moderierte mit Sinn für Pointen – und schwärmte von der »historischen Versöhnung« zwischen klassischem Tanz und Improvisation. »Ist der improvisierende Ballettänzer ein Widerspruch in sich?« Wesemanns Frage zielte auf die kanonisierte Perfektion im Gegensatz zum Experiment des Moments. Puttke war darauf vorbereitet: Ballett sei ein »harmonisches System« und könne als solches kaum Kreat...

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