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11.05.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

»Gedenken an Philipp Müller ist hochaktuell«

Kriegsgegner erinnern in mehreren Städten an ermordeten Antimilitaristen und Kommunisten. Gespräch mit Melina Deymann

Markus Bernhardt
Melina Deymann ist Sprecherin des Essener Philipp-Müller-Bündnisses

Sie rufen für Sonnabend zu einer Gedenkdemonstration für den Kommunisten und Antimilitaristen Philipp Müller in Essen auf, der am 11. Mai 1952 von der Polizei erschossen wurde. Warum ist die Erinnerung an das Mitglied der 1951 in der BRD verbotenen FDJ auch heute noch aktuell?

Zuallererst ist es natürlich wichtig, an Philipp Müller zu erinnern, da er nach der Befreiung Deutschlands vom Faschismus das erste Opfer der deutschen Polizei wurde, die am 11. Mai 1952 mit massiver Gewalt gegen Antimilitaristen vorging. Immerhin waren trotz des damals kurzfristig ausgesprochenen Demonstrationsverbotes über 30000 Kriegsgegner auf den Straßen.

Außerdem ist das Wirken Müllers heute brandaktuell. Schließlich führt Deutschland wieder Krieg, und auch heute kommt es vielerorts noch zu polizeilicher Repression gegen Antimilitaristen.

Welche Rolle spielen die Waffenexporte der BRD bei der Protest­aktion?

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