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09.05.2012 / Inland / Seite 4

Atommüllbearbeitung am Wohngebiet

Braunschweiger Nukleartechnikfirma in der Kritik. Grüne fordern Auskunft über radioaktives Inventar

Reimar Paul
Umweltschützer verlangen Aufklärung über das radioaktive Material, das bei der niedersächsischen Nukleartechnikfirma Eckert & Ziegler verarbeitet wird. Das Unternehmen agiere nicht transparent und halte Informationen zurück, erklärte die Grünen-Landtagsabgeordnete Gabriele Heinen-Kljajic am Montag. Nach ihren Angaben lagern auf dem Betriebsgelände im Braunschweiger Ortsteil Thune derzeit rund 16400 Fässer mit radioaktivem Abfall. Seit 2001 seien dort fast 110000 Abfallgebinde zur Bearbeitung angeliefert worden.

Auch die Braunschweiger Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) pocht auf Veröffentlichung des Inventars. Das Unternehmen und das FDP-geführte niedersächsische Umweltministerium als Aufsichtsbehörde gäben immer nur das zu, was zuvor herausgekommen sei.

Heinen-Kljajic verwies darauf, daß bei der Firma 2009 zwei Fläschchen mit radioaktivem Nickel verschwunden seien, einem »gefährlichen Stoff«. Damals sei zwar der Verfassungsschutz eingeschaltet word...



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