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09.05.2012 / Inland / Seite 2

»Die Einbrecher hinterließen keine Spuren«

Mysteriöse Attacken auf das Büro von Bayer-Kritikern: Steckt der Chemiekonzern dahinter? Ein Gespräch mit Axel Köhler-Schnura

Gitta Düperthal
Axel Köhler-Schnura ist Gründungsmitglied der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG), der Stiftung ethecon, des Dachverbands Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, sowie Genossenschafter der jungen Welt und der taz

In Ihre Büro- und Wohnräume wurde in den vergangenen Monaten mehrfach eingebrochen, es gab Hacker-Attacken auf Ihren Computer. Gibt es Hinweise, daß dies im Zusammenhang mit Aktivitäten der »Coordination gegen Bayer-Gefahren« stehen könnte, etwa Ihrer Kritik bei der Hauptaktionärsversammlung des Konzerns?

Die Attacken, die seit Jahresbeginn anhalten, sind mysteriös. Eingebrochen wurde in das Haus, in dem ich mit meiner Familie wohne, in dem ich mein Büro habe und in dem sich auch die Stiftung ethecon befindet. Es wurden Datenträger und Geräte entwendet, die mit meiner politischen Arbeit zu tun haben: unter anderem mein Notebook, das Handy und eine Kamera. Spuren haben die Einbrecher zwar nicht hinterlassen – aber sie haben immer nur ein...

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