Gegründet 1947 Mittwoch, 2. Dezember 2020, Nr. 282
Die junge Welt wird von 2453 GenossInnen herausgegeben
05.05.2012 / Thema / Seite 10

Politik der Verarmung

Ökonomie. Die Euro-Krise ist längst nicht vorbei. Die Strategie der herrschenden Klasse zielt auf die Erhaltung der Gemeinschaftswährung und die Intensivierung der Ausbeutung der Arbeitskraft

Thomas Sablowski
Die Krise läßt Europa nicht los. Vom Herbst 2008 bis zum Frühjahr 2009 haben wir den tiefsten Einbruch des Sozialprodukts seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Es handelte sich um eine wahrhaft globale Krise. Auch in aufstrebenden Ländern wie China, Brasilien oder Indien war das Wachstum rückläufig und konnte die Rezession im atlantischen Raum nicht kompensieren. Zum ersten Mal seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre ist das globale Sozialprodukt geschrumpft. Nach einem kurzen Zwischenhoch im Jahr 2010, bei dem lediglich das Reproduktionsniveau vor der Krise einigermaßen wiederhergestellt wurde, war das Wachstum im Jahr 2011 erneut weltweit rückläufig. Im letzten Quartal des Jahres 2011 schrumpfte das Sozialprodukt in der EU um 0,3 Prozent. In den ersten Monaten des Jahres 2012 ist die Industrieproduktion in wichtigen EU-Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien weiter geschrumpft.

In Europa erscheint die Krise seit dem Frühjahr 2010 als eine der s...

Artikel-Länge: 20373 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €