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28.04.2012 / Thema / Seite 10

Iranische Impressionen

Reportage. Eindrücke einer Reise durch den Gottesstaat

Hannes Hofbauer, Teheran/Schiras
»Allah ist groß, und Mohammed ist sein Prophet«. Im Selbstverständnis der Islamischen Republik Iran sind alle monotheistischen Religionen, wenn schon nicht vor der theokratisch-moslemischen Verfassung, dann zumindest vor Gott, dem Allmächtigen, legitim. Neben den Muslimen zählen Zoroastrier, Juden und Christen dazu, während Atheisten und als Sektierer definierte Abtrünnige religiös verfolgt werden.

Tief im Teheraner Süden, schon 20 Kilometer außerhalb der Stadtgrenze gelegen, hält die U-Bahn auf ihrer vorletzten Station, Hamar-e Motahar, um die Fahrgäste zum größten Mausoleum des schiitischen Islam zu bringen. Die Anlage gegenüber dem Friedhof Behesht-e-Zahra beherbergt das Grabmal des 1989 verstorbenen Imams und Revolutionsführers Khomeini. Seit 1990 wird an diesem Komplex gebaut, seit diesem Zeitpunkt ruht der Ajatollah in einer Baustelle. Die Fertigstellung wird dem Augenschein nach noch ein, zwei Jahrzehnte auf sich warten lassen. Schon bröckeln die ...

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