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27.04.2012 / Feminismus / Seite 15

Sex und Politik

Internationales Frauenfilmfestival Köln: Die originellsten Geschichten gingen bei der Preisverleihung leer aus. Unterhaltsame Dekonstruktion von Mythen dominiert

Gitta Düperthal
Totgesagte leben länger. Daß das auch für den Feminismus gilt, beweisen Silke Räbiger und ihr erprobtes Team alljährlich beim Internationalen Frauenfilmfestival (IFFF). Auch in der vergangenen Woche waren wieder rund 8000 Menschen nach Köln gekommen, am Sonntag ging das IFFF mit der Verleihung der Preise zu Ende.

Erneut sorgten mit Bedacht ausgewählte Produktionen für mehr als nur cineastisches Vergnügen. Bei den Spielfilmen zeigte sich: Sexuelle Befreiung ist keineswegs »durch« und nur ein Thema der 68er-Bewegung. »Nuit 1« von Anne Emond (Kanada) handelt von Sex und davon, wie schön man sich danach gegenseitig alle Niederlagen des Lebens eingestehen kann. Motto: Auch die flüchtige amouröse Beziehung kann intensiv sein. Die Frage, warum eine Frau am frühen Morgen lieber mit einem Fremden im Bett liegt statt zu Hause Kinder zu bespaßen, stellt sich nach dem Genuß dieser Geschichte nicht wirklich. Die Wiener Regisseurin von »Spanien«, Anja Salomonowitz, gi...

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