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26.04.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

IPPNW-Studie: Hungersnot nach Atomkrieg

Ein regionaler Atomkrieg mit weniger als 100 Atomwaffen würde das Klima und die landwirtschaftliche Produktion so gravierend verändern, daß mehr als ein Milliarde Menschenleben gefährdet wären. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Dr. med. Ira Helfand, Autor der Untersuchung »Hungersnot gefährdet eine Milliarde Menschen – globale Folgen eines regionalen Atomkriegs auf Landwirtschaft, Lebensmittelversorgung und menschliche Ernährung«, mahnt: »Die Ergebnisse der Studie belegen, daß auch relativ kleine atomare Arsenale – über die beispielsweise Indien und Pakistan verfügen – unser Ökosystem im Falle eines begrenzten Atomkrieges dauerhaft verändern können. Deswegen muß sich unser Denken über Atomwaffen grundlegend verändern.«

Helfand und eine Gruppe von Experten aus Landwirtschaft und Ernährungs...

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