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20.04.2012 / Titel / Seite 1

Nicolas, der Kriegstreiber

Rüdiger Göbel
Schon wieder Frankreich. Präsident Nicolas Sarkozy hat aus der Militärintervention in Libyen mit mehreren Zehntausend Toten nichts gelernt. Vor einem Treffen der selbsternannten »Freunde Syriens« am Donnerstag abend in Paris machte sich der französische Staatschef für die Unterstützung der Aufständischen stark, unter anderem forderte er die Einrichtung von »Korridoren zur humanitären Hilfe«. Wer diese faktischen Schutzzonen für die Rebellen durchsetzen und militärisch absichern solle, ließ Sarkozy offen. Er gab sich aber überzeugt, daß Rußland und China ihre Haltung zu Syrien ändern würden. »Die Chinesen und die Russen mögen es nicht, isoliert zu sein«, meinte der Chef des Elysée im Sender »Europe 1«. Seinen syrischen Amtskollgen Baschar Al-Assad beschuldigte Sarkozy, »auf schamlose Art und Weise« zu lügen. Dieser wolle die belagerte Stadt Homs ausradieren, so wie der frühere libysche Machthaber Muammar Al-Ghaddafi dies mit Bengasi vorgehabt habe. Frankre...

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