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18.04.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Linksfront trumpft auf

Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Sarkozy und Hollande liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen. Für Überraschung sorgt aber Mélenchons »Parti de Gauche«

Christian Giacomuzzi
Endspurt im Rennen um den Elysée-Palast; am Sonntag sind die Franzosen aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich der konservative Amtsimnaber Nicolas Sarkozy (UMP), der seinem sozialistischen Widersacher François Hollande (PS) hinterherhinkt. Für die große Überraschung aber sorgte wie so oft in französischen Wahlkämpfen ein Außenseiter: Es handelt sich um Jean-Luc Mélenchon, Chef der Linkspartei »Parti de Gauche« (PG) und Kandidat der »Linksfront«, zu der sich PG und Kommunisten (PCF) vereint haben. Mit einem Großauftritt Mitte März am Place de la Bastille sorgte der 60jährige europaweit für Aufsehen. Vor 120000 Sympathisanten, mehr als seine Konkurrenten je zusammenbringen konnten, erläuterte der Europaparlamentarier sein stramm linkes Programm: Mindestlohn von 1700 Euro, 100prozentige Besteuerung aller Monatseinkommen über 30000 Euro und die Verstaatlichung von Banken. Damit grenzt sich Mélenchon deutlich von de...

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