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18.04.2012 / Inland / Seite 4

Genozid an Armeniern wird geleugnet

In Hamburg beginnt heute die Veranstaltungsreihe eines rassistischen Vereins

Nick Brauns
Armenische Verbände in Deutschland zeigen sich empört über eine Veranstaltungsreihe mit einem bekannten Leugner des türkischen Völkermords an den Armeniern. Kurz vor dem armenischen Genozidgedenktag am 24. April soll der schottische Historiker Norman Stone »den türkischen Standpunkt konkretisieren«. So heißt es in der Einladung der »Union Europäisch-Türkischer Demokraten« (UETD), eines Lobbyverbands der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Der an der Istanbuler Koc-Universität lehrende frühere Berater der britischen Thatcher-Regierung, Stone, hat sich die türkische Staatsräson zu eigen gemacht, wonach es sich nicht um einen Genozid, sondern um kriegsbedingte Umsiedlungen der christlichen Armenier aufgrund angeblichen Landesverrats gehandelt habe. Es sei eine »vertretbare These«, nur vo...

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