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18.04.2012 / Ausland / Seite 7

Simbabwe macht Ernst

ZANU-PF-Minister zwingen internationale Bergbaukonzerne zur Abgabe von Mehrheitsanteilen

Christian Selz, Kapstadt
Die Schlagzeilen der internationalen Presse gehörten vor dem 32. Unabhängigkeitstag am Mittwoch einmal mehr den Spekulationen zur Gesundheit des Präsidenten Robert Mugabe von der regierenden ZANU-PF. Nach offiziellen Regierungsinformationen ist er »topfit«. Auf seiner kürzlich absolvierten Asienreise habe er seine Tochter besucht und war nicht – wie in zahlreichen Medien kolportiert wurde – in Singapur in ärztlicher Behandlung.

In Simbabwe selbst ist derzeit ohnehin ein anderes Thema wesentlich brisanter: Der Mugabe-treue Teil der Einheitsregierung hat in den vergangenen Wochen den beiden weltgrößten Platinproduzenten Zusagen für einen Verkauf ihrer Mehrheitsanteile abgerungen. Grundlage ist ein bereits seit 2010 bestehendes Gesetz, nach dem ausländische Unternehmen mindestens 51 Prozent ihrer Operationen in Simbabwe an Einheimische übertragen müssen. Da Schlüsselunternehmen das Gesetz lange ignoriert hatten, kündigte Saviour Kasukuwere, Mini...

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