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18.04.2012 / Feuilleton / Seite 12

Jubel der Woche: Panitz, Eggerth

Jegor Jublimov
In Trapperhosen mit Fransen erlebte der zwölfjährige Eberhard Panitz im Februar 1945 den anglo-amerikanischen Bombenangriff auf Dresden – es war Faschingszeit, als er schnell erwachsen werden mußte. Über seine Kindheit in der Elbmetropole hat Panitz immer wieder nachgedacht. Als er in San Francisco im Cable Car saß, kamen ihm die Geschichten seines Vaters in den Sinn, und er schrieb »Meines Vaters Straßenbahn«, im DFF 1980 verfilmt mit Arno Wyzniewski.

Die Enge der Heimat überwand der junge Germanist bald, besuchte Vietnam, die Mongolei und vor allem Kuba, wo er sowohl mit Tamara Bunke als auch mit Fidel Castro zusammentraf. Zahlreiche Bücher sind aus diesen Erlebnissen gespeist, eines der bekanntesten, »Der Revolver des Corporals«, verfilmte Rolf Losansky schon in den sechziger Jahren. Doch vor allem verstand es Panitz, Frauengestalten zu entwerfen, die einige der erfolgreichsten Filme des DDR-Fernsehens prägten: »Die sieben Affär...

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