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16.04.2012 / Ausland / Seite 7

Notdurft auf dem Feld

Auf dem indischen Land gibt es mehr Telefone als Toiletten. Regierung wirbt für sanitäre Anlagen

Hilmar König
Im März machte Anita Bai Narre, eine Indigene aus Mittelindien, landesweit Schlagzeilen, als sie frischvermählt das Haus ihres Mannes verließ, weil es dort keine Toilette gab. Erst als diese installiert wurde, kehrte sie zurück. Staatspräsidentin Pratibha Patil ehrte daraufhin die junge Frau in Neu-Delhi mit der Auszeichnung »Nirmal Gram Puraskar«.

Was für ausländische Ohren merkwürdig klingt, hat in Indien einen ernsten Hintergrund. So unterstrich der Minister für ländliche Entwicklung, Jairam Ramesh, bei einer Reise durch den Bundesstaat Maharashtra die Notwendigkeit, sanitäre Anlagen zu bauen. Die Region gilt als Vorreiter, denn hier sind von den insgesamt 27900 Dörfern inzwischen 9000 von der immer noch verbreiteten Gewohnheit befreit worden, die Notdurft irgendwo im Freien zu verrichten. Den Status »open defecation free« haben nur 25000 aller 2,5 Millionen Dörfer Indiens. Minister Ramesh verwies während seiner Tour darauf, daß das kürzlich vorgelegt...

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