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12.04.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Krise nährt sich selbst

Böses Erwachen nach der »Rettung«: Konjunktur schwach, Sozialstaat kaputt, Arbeitslosigkeit hoch. Nur die Spekulanten profitieren

Rainer Rupp
Hatte die Welt für die Finanzmärkte vor einer Woche noch rosig ausgesehen, erscheint die Zukunft derzeit wieder grau bis schwarz. So schnell ändert sich die Wahrnehmung der Marktteilnehmer (vornehm für Spekulanten). Die waren zuletzt Dank ausufernder Liquidität wieder auf dem Rückweg zur alten Zockernormalität. Der Grund: Nach den USA und Großbritannien hatten auch die Euro-Länder die Notenpresse zur Finanzierung staatlicher Haushaltsdefizite und Altschulden insbesondere der Krisenländer Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien (»PIIGS«) wiederentdeckt.

Der »mutige« Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hatte allen Bedenken und Gesetzen zum Trotz innerhalb von sechs Monaten einen Geldsegen von 1000 Milliarden Euro herbeigezaubert und an über 50 europäische Banken auf drei Jahre zum festen Zins von einem Prozent verteilt. Damit sollten diese Schatzbriefe der »PIIGS« kaufen, die ihnen fünf Prozent Rendite bringen. Bei soviel Gro...

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