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04.04.2012 / Inland / Seite 2

»Der muß sein Schlachtermesser selbst mitbringen«

In vielen Betrieben nehmen »Werkverträge« überhand. Aushebelung der Rechte von Beschäftigten. Gespräch mit Claus-Harald Güster

Gitta Düperthal
Claus-Harald Güster ist stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG)

Laut Umfrage der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) arbeiten rund 13 Prozent der Beschäftigten in der Ernährungswirtschaft mit Leih- oder Werkverträgen. In anderen Bereichen, wie etwa der Wissenschaft, werden Werkverträge abgeschlossen, wenn Freiberufler ein begrenztes Projekt bearbeiten – ohne Sozial- und Arbeitslosenversicherung. Was bedeutet so ein Vertrag in der Lebensmittelindustrie?

Wir kennen diese Verträge seit Jahren, insbesondere im Fleischbereich – und versuchen, dagegen anzukämpfen. Unser Problem ist, daß es zu diesen Vereinbarungen keinen öffentlichen Zugang gibt, weder über das Arbeitsamt noch über andere Institutionen. Nirgendwo werden diese Arbeitsverhältnisse erfaßt; der Unternehmer kann machen, was er will – deshalb mußten wir rund 400 bei uns organisierten Betriebsräte befragen.

Ein Beispiel: Ein Betrieb h...


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