31.03.2012 / Ausland / Seite 7

Lockerbie-Akte publiziert

Dokument aus dem Jahr 2007 untermauert die Zweifel an der Verantwortung des libyschen Geheimdienstes für den Absturz eines Passagierflugzeugs im Jahr 1988

Knut Mellenthin
In den Lockerbie-Fall kommt möglicherweise noch einmal Bewegung. Die schottische Zeitung Sunday Herald hat am 25. März einen Geheimbericht veröffentlicht, der den als angeblichen Täter zu lebenslanger Haft verurteilten Libyer Abdel Baset al-Megrahi zu entlasten scheint. Zweifel an dem vor elf Jahren gesprochenen Urteil gab es allerdings schon von Anfang an. Megrahi, der im August 2009 aufgrund einer schweren Krebserkrankung im Gnadenweg aus der Haft entlassen wurde und seither in Libyen lebt, bestreitet nach wie vor jede Verwicklung in den Fall.

Am 21. Dezember 1988 explodierte in einer Passagiermaschine der PanAm, die sich auf dem Weg nach New York befand, eine Bombe. Die brennenden Trümmer des Flugzeugs stürzten auf den schottischen Ort Lockerbie. Alle Insassen des Flugzeugs – 243 Passagiere und 16 Crew-Mitglieder – sowie elf Anwohner starben.

Seit 1991 beschuldigten die US-amerikanischen Ermittler Megrahi, an der Tat beteiligt gewesen zu ...



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