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30.03.2012 / Inland / Seite 5

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Rentabel durch Staatsknete: DB AG präsentierte Bilanz für 2010. »Bündnis Bahn für Alle« ­kritisiert, Rekordergebnis basiert wesentlich auf Subventionen

Johannes Schulten
Rekordumsatz, Gewinnsteigerung um fast ein Viertel, Wachstum des Personenverkehrs und Expansion in alle Welt. Nicht nur was das infolge des milden Winters ausgebliebene Verkehrschaos und die »geglückte Volksabstimmung« zum Tiefbahnhof Stuttgart betrifft, hätte das Jahr 2011 für die Deutsche Bahn AG nicht besser laufen können. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz um zehn Prozent von 34410 auf 37,9 Milliarden Euro, der Nettogewinn wuchs um 23,7 Prozent auf 2,3 Milliarden und sogar die Fahrgastzahlen konnten erhöht werden, wie der DB-Vorstandsvorsitzende, Rüdiger Grube, am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz des Konzerns nicht ohne Stolz verkündete. Ausruhen auf dem Erreichten will sich Grube allerdings nicht: »Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn wir das Ziel noch nicht erreicht haben«. Um dahin zu kommen, präsentierte er die Strategie »DB 2020«: Binnen acht Jahren will das Unternehmen »mit konsequent unternehmerischer Ausrichtung« den Umsatz a...

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