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30.03.2012 / Inland / Seite 8

»Die etablierten Parteien haben Scheuklappen auf«

Die Piratenpartei will einen »Systemwechsel«, sie strebt das bedingungslose Grundeinkommen an. Ein Gespräch mit Matthias Schrade

Gitta Düperthal
Matthias Schrade ist Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei und freiberuflich als Finanzanalyst tätig

Es zeichnet sich ab, daß gerade Frauen mit Minijobs in Altersarmut geraten und an die Grundsicherung von im Schnitt 688 Euro nicht herankommen werden. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei Die Linke geht hervor, daß Millionen erwerbstätige Frauen eine Rente von unter 200 Euro zu erwarten haben. Wie steht die Piratenpartei zu diesem sozialen Problem?

Das Sozial- und Rentensystem Deutschlands hat einen großen Systemfehler. Zum einen bekommen Menschen, wenn sie arbeitslos werden, nur dann Leistungen, wenn sie keine Ersparnisse haben. Wer brav Geld beiseite gelegt habt, wird also dafür obendrein bestraft. Und wer wie in dem von Ihnen benannten Beispiel sein Leben lang nur in einem Minijob arbeiten konnte oder gering verdienend tätig war, kann anschließend von seiner Rente nicht leben. Wir fordern deshalb einen Systemwechsel...

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