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28.03.2012 / Inland / Seite 5

Fukushima im Keller

Atommüllfässer in Brunsbüttel durchgerostet. Greenpeace: Radioaktivität im Betonbunker so hoch wie in japanischem Havariereaktor

Mirko Knoche, Hamburg
Ein Atommüllskandal folgt auf den anderen. Nachdem Mitte März auch im Kernkraftwerk Neckarwestheim verrostete Fässer mit radioaktivem Müll gefunden wurden, haben am gestrigen Dienstag Dutzende Atomkraftgegner vor der Karlsruher EnBW-Zentrale protestiert. Und die Grünen-Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz aus Schleswig-Holstein und Manuel Sarrazin aus Hamburg wollen vom Atomkonzern Vattenfall wissen, ob im abgeschalteten Kernkraftwerk Krümmel schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle in beschädigten Behältern lagern. In unterirdischen Kavernen stehen rund 1100 Fässer, wie die Bergedorfer Zeitung Mitte März herausfand. Derzeit werden Atomkraftwerke (AKW) bundesweit nach Lecks untersucht. Anfang März war bekanntgeworden, daß im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel bereits Mitte Dezember völlig durchrostete Tonnen gefunden wurden.

Ein Greenpeace-Sprecher bezeichnete die Vorfälle im Gespräch mit junge Welt als »unterschätztes Atommüllproblem«. Weder die ...

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