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27.03.2012 / Inland / Seite 4

Trotz Begehrlichkeiten von außen

Zwischen Emanzipation und Instrumentalisierung: Eine syrische Oppositionsvertreterin berichtet

Gitta Düperthal
Wir von den lokalen Komitees halten die Wahlen nicht für sinnvoll, die Präsident Baschar Al-Assad für den 7. Mai in Syrien angekündigt hat«, sagt Mais Elkrydee. Vor gut drei Wochen ist sie aus Damaskus nach Deutschland gekommen, um über die Lage der Opposition in Syrien zu berichten, so zum Beispiel bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen und der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag am Mittwoch abend in Frankfurt am Main.

»Wie soll es freie Wahlen geben, wenn zugleich Aktivistinnen und Aktivisten gefoltert und getötet werden« und jeder befürchten müsse, von Geheimdiensten beim Wählen überwacht zu werden, fragt Elkrydee, die im Nationalen Koordinierungskomitee für den demokratischen Wandel (NCB) Syriens aktiv ist. Auf einen Einwand aus dem Publikum, westliche Großmächte seien bemüht, Proteste gegen Assad im eigenen imperialistischen Interesse zu steuern, entgegnet sie, man wisse sehr wohl um diese Begehrlichkeiten von außen. Das Ko...

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