23.03.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Opel schrumpft sich tot

Zeitung nennt Details zu neuen Kürzungsforderungen der Konzernspitze. Lohnverzicht, Auslagerungen, mehr Leiharbeit und Flexibilisierung auf dem Wunschzettel

Daniel Behruzi
Der Autobauer General Motors (GM) setzt die Kürzungsstrategie bei seiner Europatochter Opel/Vauxhall fort. Am Donnerstag wurden erstmals Details zu den Forderungen bekannt, mit denen das Management die einzelnen Standort-Betriebsräte konfrontiert. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete, sind neben erneutem Lohnverzicht unter anderem die Reduzierung der Fertigungstiefe durch Auslagerungen und Fremdvergaben sowie die Ausweitung der Leiharbeit geplant.

Bis Ende 2014 sind Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen bei Opel ausgeschlossen. Laut FAZ könnte das von der Konzernführung jedoch in Frage gestellt werden. »An der Spitze von GM gibt es eine Fraktion, die die Verträge einhalten will, die andere jedoch steuert auf eine harte Konfrontation mit der IG Metall vor 2014 zu«, schreibt das Blatt in seiner Donnerstagausgabe. GM-Vize und Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky stehe unter Druck, in Europa schnell eine Wende herbeizuführen,...

Artikel-Länge: 5391 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe