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22.03.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ölmultis sahnen kräftig ab

Studie: Gewinnspannen treiben Benzinpreis hoch. »Schatten der Iran-Krise« genutzt

Hauptursache für die derzeit hohen Benzinpreise ist einer Studie zufolge neben gestiegenen Rohölkosten auch eine Ausweitung der Gewinnspannen durch die Ölkonzerne. Zwischen November und März habe sich deren Marge für Super um 41 Prozent vergrößert, weswegen Verbraucher pro Monat fast 100 Millionen Euro zuviel zahlten, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag der Grünen hervor. Die Branche wies die Kritik zurück.

Für die Studie analysierte die Hamburger Forschungs- und Beratungsfirma EnergyComment im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen die Entwicklung der Kraftstofforeise und Rohölnotierungen zwischen Ende November bis Anfang März. Demzufolge verteuerte sich Superbenzin an den Tankstellen in dem Zeitraum um 11,3 Cent je Liter. Von dieser Verteuerung ließen sich jedoch nur 6,6 Cent durch den gestiegenen Ölpreis oder Wechselkursveränderungen erklären. Die restliche Erhöhung von 4,7 Cent sei das Ergebnis höherer Bruttomargen für di...

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