Der Schwarze Kanal
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21.03.2012 / Inland / Seite 8

»Die soziale Infrastruktur muß mitwachsen«

Wartezeiten durch BAföG-Antragsstau: Studentenwerke legen zusätzliche Schichten ein. Ein Gespräch mit Achim Meyer auf der Heyde

Ralf Wurzbacher
Achim Meyer auf der Heyde ist Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), des Dachverbands der 58 Studentenwerke in Deutschland

Weil vielerorts die Studentenwerke bei der Bearbeitung der Anträge auf finanzielle Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz nicht mehr nachkommen, müssen Studierende zum Teil monatelang auf die Bewilligung warten. Wie ernst ist die Lage?

Vereinzelt gibt es noch Engpässe, etwa in Dortmund, aber grundsätzlich bekommen die Studentenwerke die vielen Anträge in den Griff – teilweise über zusätzliche Abend- und Wochenendschichten, wie beim Studentenwerk Hannover. In Bayreuth bearbeitet ein BAföG-Sachbearbeiter vom Studentenwerk Oberfranken durchschnittlich etwa 700 Fälle, in Dortmund sind es teilweise mehr als 800. 550 dürften es höchstens sein. Hinzu kommt, daß kaum ein Antrag vollständig eingereicht wird. Aber natürlich ist es für die Studierenden nicht hinnehmbar, wenn sie monatelang auf ihr Geld warten ...

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