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21.03.2012 / Ausland / Seite 2

Neonazimorde in Südfrankreich?

Rassistische Motive für Attentate von Toulouse und Montauban vermutet. Ermittlungen im Soldatenumfeld

Wera Richter
Nach der Mordserie mit sieben Todesopfern und zwei Schwerverletzten in Südfrankreich verdichten sich die Hinweise auf einen neofaschistischen Hintergrund. Der Täter ist bislang nicht gefaßt. Die Ermittlungen hätten bisher »leider nichts« ergeben, sagte Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag nach einer Schweigeminute im Gedenken an die Opfer in einer Pariser Schule. Ein antisemitischer Hintergrund, so Sarkozy, »erscheint offensichtlich«.

Ein Unbekannter hat am Montag morgen vor dem jüdischen Gymnasium Ozar Hatorah im südfranzösischen Toulouse einen 30 Jahre alten Rabbiner und drei vier-, fünf- und siebenjährige Kinder erschossen. Ein Jugendlicher wurde schwer verletzt. In der Woche zuvor hatte offenbar derselbe Täter, der stets behelmt und mit Motorroller kam, drei Soldaten der französischen Armee getötet, die aus Nordafrika und der Karibik stammten. Beim ersten Attentat am 11. März starb ein 30jähriger Soldat in ...

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