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19.03.2012 / Ausland / Seite 7

Punktsieg

Irans Präsident Ahmadinedschad übersteht Kreuzverhör durch konservative Abgeordnete mit Bravour

Knut Mellenthin
Die US-Regierung hat Meldungen dementiert, daß sie dem Iran ein Ultimatum gestellt habe. Die Moskauer Tageszeitung Kommersant hatte in der vergangenen Woche gemeldet, daß Außenministerin Hillary Clinton ihren russischen Kollegen Sergej Lawrow gebeten habe, den Iranern eine entsprechende Botschaft zu übermitteln. Angeblich betrachte Washington das demnächst geplante Treffen mit der Sechsergruppe – USA, Rußland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland – als Irans »letzte Chance«, militärische Angriffe zu vermeiden.

Dazu sagte die Sprecherin des US-amerikanischen Außenministeriums, Victoria Nuland, Clinton habe keine solche Warnung durch Lawrow übermittelt. Das Wort »last«, letzte, sei beim Treffen der Außenministerin mit Lawrow nicht gefallen, antwortete Nuland auf Nachfrage. Die sorgfältige und ausweichende Wahl der Formulierungen deutet darauf hin, daß die Meldung des Kommersant zumindest nicht völlig aus der Luft gegriffen war.

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