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17.03.2012 / Inland / Seite 4

Unglückliche Umstände

Jahrestagung nach dem Jahrestag: Strahlenschutzkommission bemühte sich ein Jahr nach Fukushima, die Katastrophe als unwahrscheinlichen Einzelfall abzutun

Ralph T. Niemeyer
Die Strahlenschutzkommission (SSK) suchte nicht gerade das Licht der Öffentlichkeit, als sie von Mittwoch bis Freitag in Hamburg ihre Jahrestagung abhielt. Journalisten sind bei ihren Tagungen rar und üblicherweise auch nicht eingeladen. Zudem wird von seiten der SSK keine Tagesordnung publiziert oder durch eine Pressestelle verschickt. Mit etwas Nachdruck gelingt es, eine Presseakkreditierung zu bekommen. Es ist augenscheinlich die einzige, die gewährt wurde.

Die SSK berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, ihre Mitglieder kommen von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Behörden, aber auch aus der Privatwirtschaft. Neben der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien ist auch die Firma Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH durch ein ehrenamtliches Mitglied in dem Gremium vertreten.

Weniger willkommen war bei der Jahrestagung neben der Presse auch Dr. Sebastian Pflugbeil, der »Strahlenpapst der DDR« und als M...



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