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17.03.2012 / Ausland / Seite 6

Imperium übergeschnappt

US-Politiker verkaufen sich an die Kriegslobby. Nach Irak und Afghanistan nun Iran?

Mumia Abu-Jamal
Nicht genug damit, daß sich auf dem Capitol Hill eine Elite schamloser politischer Huren – oh Verzeihung, ich meine natürlich Hurenböcke – tummelt, die sich an den Meistbietenden verkaufen. Das ist schlicht die Natur US-amerikanischer Politik, die sich ganz unverhüllt zeigte, als der Oberste Gerichtshof der USA Anfang 2010 im Fall »Citizen United« entschied, daß auch Firmen das Recht haben, Wahlkampfkandidaten nach Lust und Laune mit Spenden zu unterstützen. Das diene nämlich der »freien Meinungsäußerung«.

Aber als wenn das alles noch nicht schlimm genug wäre, geifern diese Politiker nun im Fall Iran um die Wette, wer der lauteste Verfechter einer Politik der harten Hand ist. Politiker, von denen die meisten in ihrem Leben noch nicht einmal einen Faustkampf bestehen mußten, versprechen ihren Wählern, demnächst ein Land mit Bombenteppichen zu belegen, von dem die USA noch nie angegriffen wurden. Und das vor dem Hintergrund eines bereits über z...

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