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16.03.2012 / Feuilleton / Seite 12

Kreuzberger Notizen

Schein & Bewußtsein

Eike Stedefeldt
Für die westdeutsche Prominenten-Fotografie im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts steht ein eng mit Kreuzberg verknüpfter Name wie kein anderer: Günther Rakete, Künstlername Jim. Sie haben das alles schon irgendwo gelesen: Über den am 1. Januar 1951 in Berlin geborenen Nachfahren der eingewanderten Hugenottenfamilie Raquette, der, blutjung noch, nach 1967 Musiker wie Jimi Hendrix und David Bowie ins Bild setzte und mit den Rolling Stones tourte. Der sein erstes Studio, die »Fabrik«, 1977 in der Zossener Straße (Kreuzberg 61) einrichtete und später in die Oranienstraße (SO 36) verlegte. Der bis 1987 Kapellen wie Nina-Hagen-Band, Spliff oder Die Ärzte managte, der seine Sekretärin Gabriele Susanne Kerner zur Nena machte, während er selbst stilbildend für neue Plattenhüllen wurde. Der bis Hamburg und Los Angeles kam und 2001 sich privat im reichen Wilmersdorf und beruflich im armen Kreuzberg erneut mit einem 300-Quadratmeter-Atelier niederließ – am T...

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