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14.03.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Streit im Sicherheitsrat

Großbritannien und USA rufen zu »grundlegender Aktion« in Syrien. Rußland und China warnen vor Ausweitung des Konflikts durch Parteinahme für Aufständische

Karin Leukefeld
Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Montag mit den »dramatischen Veränderungen, die den Mittleren Osten und Nordafrika überschwemmen«, so der Titel der Veranstaltung, befaßt. Die »Welle der Demokratiebewegungen« habe vor einem Jahr begonnen und wirke sich nachhaltig auf die Region und die Welt aus. »Der Arabische Frühling (sei) das bedeutendste Ereignis« des frühen 21. Jahrhunderts«, stellte der britische Außenminister William Hague fest. Großbritannien, das im März den Vorsitz im Weltsicherheitsrat hält, hatte die Sitzung vorbereitet.

»Internationaler Frieden und Sicherheit« seien zutiefst betroffen, so Hague weiter. Die Volksaufstände hätten langgediente Regime in Tunesien, Ägypten, Libyen und Jemen gestürzt. »Seit dem Ende des kalten Krieges« habe es keine »größere Aussicht auf die Ausweitung der menschlichen Freiheit« gegeben. »In 20 Jahren könne der Mittlere Osten aus offenen, wohlhabenden und stabilen Gesellschaften bestehen«, so Hague, der zwei Grün...

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