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28.02.2012 / Ausland / Seite 7

Geschichtsrevisionismus in Japan

Konservative Politiker leugnen weiterhin das Massaker von Nanking

Josef Oberländer
Kurz vor dem 40. Jahrestag der »Normalisierung« der chinesisch-japanischen Beziehungen hat der Bürgermeister von Nagoya, dem viertgrößten Industriezentrum Nippons, klargemacht, daß von Normalität auch heute noch nicht die Rede sein kann. Kawamura Takashi beschied einer Delegation aus der Partnerstadt Nanking, das Massaker von 1937 habe in Wirklichkeit gar nicht stattgefunden. Wer geglaubt hatte, Tokios rechtsextremer Bürgermeister Ishihara Shintaro sei eine Ausnahmeerscheinung, wurde damit widerlegt. Es habe zwar »konventionelle Kampfhandlungen« gegeben, aber weder ein Massaker noch Massenvergewaltigungen, erklärte Kawamura seinen Gästen. Sein Vater Kaneo sei 1945 in Nanking gewesen und von der chinesischen Bevölkerung sehr zuvorkommend behandelt worden, sagte der vierschrötige Politiker aus dem viertgrößten Industriezentrum des Reichs der aufgehenden Sonne. »Hätte es so einen Vorfall gegeben, wären die Chinesen den Japanern gegenüber doch nicht so entgeg...

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