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28.02.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ostafrika bremst sich

Geplante Gemeinschaftswährung für fünf Staaten der Region wird 2012 wohl nicht kommen. Wirtschaftliche Disparitäten und offene Fragen als Hemmnisse

Thomas Berger
Eigentlich sollte die ostafrikanische Währungsunion noch in diesem Jahr kommen. In den zurückliegenden Tagen und Wochen mehren sich allerdings die Zweifel, ob dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen ist. Nicht nur objektiv haben Kenia, Tansania, Uganda sowie Ruanda und Burundi noch einige Hürden aus dem Weg zu räumen. Auch in den fünf Staaten gibt es zweifelnde Stimmen aus Politik und Wirtschaft, die Bedenken äußern, vor Hast und Chaos warnen. Eine Exkursion von Fachleuten nach Brüssel, Strasbourg und Frankfurt am Main hat vor kurzem angesichts der aktuellen Euro-Krise auch keinen neuen Schwung in die Sache bringen können.

Hussein Kamote von der Konföderation der Tansanischen Industrie (CTI) mahnte vor der Presse, die Geschwindigkeit des Prozesses einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. »Es geht keineswegs um einen Abbruch der Verhandlungen«, stellte Kamote dabei klar. Wohl aber müsse sich die erst 2010 ins Leben gerufene Ostafrikanische Staatengemeinsc...

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