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24.02.2012 / Feuilleton / Seite 13

»Im Gestöber von Sinnlosigkeit«

Alles, was zu nah am Puls der Zeit ist, langweilt. Ein Gespräch mit Eric Pfeil

Reinhard Jellen
Eric Pfeil, Jahrgang 1969, ist Musikjournalist und Autor. Für VIVA produzierte er Fernsehshows mit Charlotte Roche und Sarah Kuttner. Seit 2009 veröffentlicht er auf FAZ online sein »Pop-Tagebuch«, das 2010 auch als Buch bei Kiepenheuer & Witsch erschien.

Sie schreiben Konzertkritiken, die ohne jeden Zweifel besser sind als die Konzerte selber. Wie geht das? Welche Art von Meditation, welche Geistesübung, welches Literaturstudium, welchen Zaubertrank können Sie uns hierzu empfehlen?

Danke für das Geblüm! Ich verwende hier einen uralten Zaubertrank aus Enthusiasmus, Vorurteilen, Neugier, Nachurteilen, Freude am Zirzenischen und einer kleinen alkoholischen Beimischung. Studieren hilft hier wenig. Mir geht es darum, ein Bild zu malen, wobei mir relativ egal ist, wer da nun gerade zu malen ist. So lange die Menschen auf der Bühne als Typen faßbar sind, macht es Spaß. Schlimm sind eigentlich nur die Konzerte, wo absolut nichts passiert. Es gibt aber auch Musik...

Artikel-Länge: 9028 Zeichen

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