23.02.2012 / Inland / Seite 4

Unbemannte Flugobjekte

Bundeswehr hat über 300 Drohnen. Zweck: Spionage und Zielerfassung. Leasing-Flugzeuge im Einsatz. Kaum zivile Nutzung

Matthias Monroy
Die Gefahr kommt aus der Luft, von einem hochtechnisierten, unbemannten Gerät. Die Bundeswehr hat bereits mehr als 330 Drohnen verschiedener Größen in Dienst gestellt. Etwa 70 werden im Afghanistan-Krieg eingesetzt. Das geht aus einem Bericht der Bundesregierung von letzter Woche hervor. Das Papier beantwortet eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Ulla Jelpke (beide Die Linke). Die hatten sich nach der Nutzung unbemannter Luftfahrzeuge bei Militär und Polizei erkundigt.

Die meisten von der Bundeswehr verwendeten Maschinen haben demnach eine Reichweite von maximal 100 Kilometern. Zu ihnen gehören beispielsweise 37 »Kleinfluggeräte Zielortung« und 51 Systeme »Luftgestützte unbemannte Nahaufklärungsausstattung«. Jetzt wird das Repertoire durch fünf Langstreckendrohnen ergänzt. Die erste aus den USA überführte »Euro Hawk« wird derzeit im bayerischen Manching vom EADS-Ableger Cassidian mit Spionagesystemen ausgerüstet. Weitere millionenschw...

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