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10.02.2012 / Ausland / Seite 7

Kurswechsel nach Generalstreik

Belgien: Teilerfolg für Gewerkschaften. Regierung rudert zurück

Arne Baillière
Der Ende Januar von den belgischen Gewerkschaften durchgeführte Generalstreik ist der Regierung von Ministerpräsident Elio Di Rupo heftiger in die Knochen gefahren, als sie offen zugeben mag. Am Montag teilte sie den Arbeiterorganisationen und Unternehmerverbänden mit, daß sie nun doch Teile der von ihr geplanten »Rentenreform« abschwächen werde. Die Änderungen sollen für von besonders harten Arbeitsbedingungen betroffene Beschäftigte gelten, wie etwa Nacht- und Schichtarbeiter. Für diese Gruppen werde weiter die bislang geltende Vorruhestandsregelung angewandt, hieß es aus Brüssel. Zudem soll es eine Sonderregelung für Beschäftigte geben, die vom neuen Rentengesetz »zu drastisch« getroffen würden. Dies betrifft die 60jährigen, die nun maximal zwei statt – wie ursprünglich geplant – fünf Jahre länger arbeiten sollen. A...

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