Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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09.02.2012 / Ausland / Seite 2

»Hoffentlich ein Beispiel für weitere Proteste«

Schüler, Lehrer und Eltern verwalteten die Schule A-90 in Santiago de Chile selbst. Ein Gespräch mit Juan Francisco Gamboa

Lucho Espinoza Gonzales, Santiago de Chile
Juan Francisco Gamboa ist Lehrer der ehemals selbstverwalteten Schule A-90 in Santiago de Chile, die vor wenigen Wochen geräumt wurde

Mehr als sieben Monate lang wurden über 500 Schulen in Chile besetzt gehalten. Wie hat sich diese Bewegung entwickelt?

Die Bewegung für eine zu 100 Prozent kostenlose Bildung begann im Mai 2011. Einen Monat später begannen die Schulbesetzungen. In Chile muß man monatlich zwischen 400 und 1200 US-Dollar für ein Studium zahlen, der Mindestlohn beträgt lediglich 380 US-Dollar im Monat. Die Studierenden und ihre Familien sind gezwungen, sich bei Banken und beim Staat zu verschulden. Öffentliche Schulen sind unterfinanziert. Diese Situation hat tausende Studenten und Schüler veranlaßt, zu kämpfen.

An Ihrer Schule hatten sich die Beteiligten für eine Besetzung mit selbstverwaltetem Unterricht entschieden. Wie kam es dazu?

Der Auslöser war einer Petition von Schülern, die zu diesem Zeitpunkt die Besetzung seit drei Monaten aufrech...

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