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08.02.2012 / Thema / Seite 10

Gefundenes Fressen

Geschichte: Vor 30 Jahren: Der Skandal um die gewerkschaftseigene Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat liefert den Fürsprechern des Ausverkaufs öffentlichen Eigentums Argumente für ihre Strategie umfassender »Entstaatlichung«

Jörg Roesler
Am 8. Februar 1982 berichtete der Spiegel, daß ein Teil der Vorstandsmitglieder einer der größten Wohnungsbaugesellschaften der Bundesrepublik sich persönlich an den Mietern bereichert habe. Gemeint war die Neue Heimat, die Wohnanlagen in der gesamten Bundesrepublik, vor allem im norddeutschen Raum, besaß. Hauptsitz des Unternehmens war Hamburg, Eigner der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Als sich die Spiegel-Nachricht bestätigte, war die Betroffenheit groß. Der Aufsichtsrat der Neuen Heimat, dem der damalige DGB-Vorsitzende Heinz Oskar Vetter vorstand, entließ binnen einer Woche die beschuldigten Vorstandsmitglieder. Eine sich anschließende Untersuchung der Justizbehörden, die sich über Monate hinzog, deckte eine Verschuldung der Wohnungsbaugesellschaft in Millionenhöhe auf.

Der Fall Neue Heimat war nicht der erste Betrugsskandal in der Geschichte der bundesdeutschen Wirtschaft und sollte nicht der letzte sein. Was ihn heraushob, war, daß es sich um ei...

Artikel-Länge: 20659 Zeichen

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