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16.01.2012 / Ausland / Seite 2

»Der autoritäre Stil verliert an Wirkung«

China braucht unabhängige Gewerkschaften. Bei den aktuellen Streiks geht es auch um Mitspracherechte. Gespräch mit Li Qiang

Raoul Rigault
Li Qiang ist Führungsmitglied der 1994 gegründeten, in Hongkong ansässigen Nichtregierungsorganisation »China Labour Bulletin« (www.clb.org/en), die sich der Rechtsberatung und Herstellung von Gegenöffentlichkeit bei Arbeitskämpfen sowie Gewerkschaftsfragen in der VR China widmet

Seit einigen Wochen erlebt China eine Welle von Streiks, vor allem in den Niederlassungen der ausländischen Multis. Worum geht es dabei?

In der Regel um die Forderung nach höheren Löhnen, die Verteidigung der Arbeitplätze und die Durchsetzung unabhängiger gewerkschaftlicher Vertretungsorgane.

Ein Großteil der Kämpfe ballt sich in der Provinz Guangdong. Warum?

Die Provinz ist so etwas wie das Zentrum des produzierenden Gewerbes. Dort sind zahlreiche Betriebe der multinationalen Konzerne angesiedelt. Viele dieser Gesellschaften haben in jüngster Zeit beschlossen, ihre Aktivitäten – aufgrund der hauptsächlich durch steigende Ro...



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