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12.01.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Kulis zeigen Flagge

Solidarisch gegen den Sparkurs: In sechs großen Häfen Portugals sind die Arbeiter in den Streik getreten

Peter Steiniger
Viele gewerbliche Seefahrer müssen derzeit die portugiesischen Gestade umschiffen: Ein einwöchiger Streik, an dem sich Hunderte Hafenarbeiter beteiligen, paralysiert voraussichtlich noch bis zum kommenden Sonnabend vormittag die wichtigsten Umschlagplätze für Portugals Seehandel. Einschließlich des bedeutendsten Ankerplatzes für Container- und Frachtschiffe in der Hauptstadt Lissabon sind vom Ausstand die Häfen in Viana do Castelo, Aveiro, Figueira da Foz und Setúbal sowie Caniçal auf der Atlantikinsel Madeira betroffen.

Der Streik, zu dem die Konföderation von Hafenarbeitergewerkschaften (Fesmapor) aufgerufen hat, richtet sich gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Mitte-rechts-Regierung von Ministerpräsident Passos Coelho sowie speziell gegen die beabsichtigte Schließung der Hafenbetreiberfirma (ETP) im nordportugiesischen Aveiro. Gefordert werden eine Rücknahme der Insolvenz und der Erhalt der Arbeitsplätze für 62 Beschäftigte, welche vor dem Au...

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