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11.01.2012 / Ausland / Seite 7

USA frustriert

Iran baut seine Beziehungen mit Lateinamerika aus. Region ignoriert Drohungen aus Washington

Modaira Rubio, Caracas
Gemeinsam mit Tausenden Menschen haben Venezuelas Präsident Hugo Chávez und sein iranischer Amtskollege Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag in Managua an der Amtseinführung des wiedergewählten nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega teilgenommen. Auch zahlreiche weitere Staatschefs und Außenminister waren zu der Zeremonie und zur Kundgebung auf der »Plaza de la Revolución« im Zentrum der Hauptstadt angereist. Nicaragua ist die zweite Station der Lateinamerikareise Ahmadinedschads, die ihn auch nach Kuba und Ecuador führen wird.

Die Reise des iranischen Präsidenten hat in Washington zu wütenden Reaktionen geführt. Wohl nicht zufällig wurde am Sonntag die venezolanische Generalkonsulin in Miami, Livia Acosta Noguera, von der US-Administration zur »unerwünschten Person« erklärt und des Landes verwiesen. Sie soll angeblich gemeinsam mit iranischen und kubanischen Agenten US-Einrichtungen ausspioniert haben, um eine Attacke auf nordamerikanische Computernetz...

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