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31.12.2011 / Geschichte / Seite 15

Sicherung des Friedens

Vor 100 Jahren wurde der »Atomspion« Klaus Fuchs geboren

Friedrich-Martin Balzer
Am 29. Dezember 1911 kam einer der bedeutendsten Kernphysiker des 20. Jahrhunderts, Klaus Fuchs, zur Welt. Fuchs wuchs in der Arbeiterstadt Rüsselsheim auf, wo sein Vater Emil als Pfarrer tätig war. 1918 verlegte die Familie ihren Wohnsitz nach Eisenach in Thüringen. Dort trat sein Vater 1921 in die SPD ein und begründete den Bund der Religiösen Sozialisten in Thüringen. Nach dem Abitur studierte Klaus Fuchs Mathematik und Physik an den Universitäten Leipzig, Kiel und Berlin. Als Vorsitzender der sozialistischen Studentengruppe in Leipzig widersetzte er sich dem Kurs des SPD-Vorstandes und trat entschieden für ein Bündnis von Sozialdemokratie und KPD zur Verhinderung des Faschismus ein. Als die SPD sich nach dem Staatsstreich von Reichskanzler Franz von Papen in Preußen weigerte, dem Aufruf der KPD zum Generalstreik zu folgen, schloß er sich nach dem 20. Juli 1932 der Kommunistischen Partei an. In letzter Minute gelang ihm 1933 die Flucht vor der faschist...

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