Der Schwarze Kanal
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30.12.2011 / Inland / Seite 5

Mit vereinten Kräften

Werkzeug, Getränke, spontane Solidarität: Ein Besuch im Berliner Georg-von-Rauch-Haus, drei Tage nach dem Brandanschlag am ersten Weihnachtstag

Florian Möllendorf
Auf den ersten Blick wirkt alles etwas chaotisch: Menschen in schneeweißen Schutzanzügen und Atemschutzmasken über Mund und Nase schleppen Schränke, Sessel, Tische und andere Möbelstücke aus einem Wohnhaus und stellen sie in den Hof. Zwei junge Frauen hocken neben einer Waschschüssel und spülen Geschirr. Daneben hämmern und sägen Menschen an Türen und Fenstern herum. Auf einer Wiese stapeln sich Berge von angekohltem Holz. Es ist die zweite Schicht, die am frühen Mittwoch nachmittag immer noch alle Hände voll zu tun hat, die Schäden des Brandanschlages auf das Georg-von-Rauch-Haus in Berlin-Kreuzberg zu beseitigen.

Am Morgen des 25. Dezember wurde in dem Wohnprojekt, in dem zur Zeit über 35 Personen leben, an zwei verschiedenen Stellen im Eingangsbereich Feuer gelegt. Gemeinsam mit vielen Unterstützern planten die Bewohner daraufhin einen Aktionstag, um die Brandschäden zu reparieren.

Beim Betreten des dreistöckigen Gebäudes steigt einem auch Tage nach ...



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