Der Schwarze Kanal
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30.12.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Streit um Ladenschluß

Ver.di will Korrektur: Ausweitung der Öffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Gewerkschaft verzichtet aber auf Teil ihrer Forderungen

Daniel Behruzi
Die »Liberalisierung« der Ladenöffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen steht auf dem Prüfstand. Im November 2006 hatten CDU und FDP beschlossen, daß die Geschäfte an Rhein und Ruhr von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet sein dürfen. An vier Sonn- und Feiertagen pro Jahr kann bis zu fünf Stunden lang verkauft werden. Nach fünf Jahren sollte die Neuregelung überprüft werden. Das steht nun an, und die Landesregierung aus SPD und Grünen will ebenso wie die Partei Die Linke Änderungen umsetzen. Wie weitreichend diese sein werden, ist allerdings noch offen. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Forderungen im Vorfeld aber schon einmal abgeschwächt.

ver.di flexibel

»Wir gehen davon aus, daß es Anfang des neuen Jahres eine Anhörung der Verbände im Düsseldorfer Landtag gibt«, erklärte Ende Dezember Folkert Küpers, für den Einzelhandel zuständiger Sekretär des ver.di-Landesbezirks, auf jW-Nachfrage. »Und wir hoffen, daß das Gesetz 2012 möglichst weitgehend in uns...

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