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29.12.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kahlschlag bei E.on

Ehemaliger »nationaler Champion« will sich auf Kosten seiner Beschäftigten sanieren. Während ver.di den Widerstand organisiert, kommt von der IG BCE wenig Konkretes

Stephan Müller
Rund 80000 Beschäftigte des Energieriesen E.on müssen um ihre Arbeitsplätze bangen. Im August waren Gerüchte zu Kahlschlagsplänen durchgesickert, wonach 9000 bis 11000 Arbeitsplätze dem euphemistisch als Sparprogramm bezeichneten Plan E.on 2.0 zum Opfer fallen könnten. Am Heimatstandort BRD würden demnach 6000 bis 6500 der insgesamt 35000 Stellen abgeschafft. Vor allem in München, am Holdingsitz Düsseldorf und in Hannover soll rationalisiert werden. Von einer Aufsichtsratssitzung am 12. Dezember und darauffolgenden Verhandlungen mit den Gewerkschaften ver.di und IG BCE hatte man sich vergeblich wenigstens Klarheit erhofft.

E.on wird seit Mai 2010 von dem Juristen Johannes Teyssen geleitet, der seine Karriere dort mit Firmenkäufen und -verkäufen gemacht hat. Teyssens Vorgänger Wulf Bernotat hatte im Zuge der Privatisierung öffentlicher Versorger aus den ehemaligen Staatskonzernen Veba, Viag und Ruhrgas eine der größten in Deutschland ansässigen privaten A...

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