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20.12.2011 / Inland / Seite 8

»Hunderte User haben im Internet protestiert«

Deutsche Bank wollte kritischen Film verbieten lassen. Sie mußte aber einen Rückzieher machen. Ein Gespräch mit Philipp Ruch

Gitta Düperthal
Philipp Ruch ist künstlerischer Leiter des »Zentrums für ­Politische Schönheit« (ZPS), das sich mit ­Aktionskunst dem Kampf um Menschenrechte widmet.

Die Deutsche Bank wollte Ihren auf Youtube gezeigten Dokumentarfilm über Nahrungsmittelspekulation verbieten lassen – hat dann aber doch davon Abstand genommen. Wie kam das?

Noch am Freitag nachmittag wollte sie einen Teil unseres Films »Schuld – Die Barbarei der Privatheit« verbieten lassen, der sich mit Nahrungsmittelspekulation beschäftigt. Doch nachdem das bekanntgeworden war, schlugen die Wellen der Empörung darüber in der Presse, bei Twitter und in Facebook derart hoch, daß sie am späten Abend einen Rückzieher machte. Auslöser des Skandals war eine Filmszene, in der ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, die Menschen in Somalia seien an der Hungersnot dort »selbst schuld«.

Hunderte User protestierten im Internet. Etwa dagegen, daß die Bank Filmemacher zensieren und damit in die Freiheit de...


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